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Der Löschzug


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Geschichte

Chronik der Löscheinheit Wallbrecken


Auf Anregung des Bürgermeisters Gertenbach, der Stadtgemeinde Lüttringhausen, zu der Wallbrecken als Ortsteil zugeordnet war, wurde am 15. März 1902 in der Gaststätte Spieker in Wallbrecken die Freiwillige Feuerwehr Spieckern gegründet und schon am 19. März 1902 konstituiert. Schon lange vor diesem Ereignis gab es eine "Wehr", die jedoch über keinerlei Organisation, Ausbildung und technische Ausrüstung verfügte. Umso anerkennenswerter war die Einstellung der Einwohner, die trotz dieser Mängel bereit waren zu helfen.

Übung mit Handdruckspitze 1912



Bei der Generalversammlung am 5.April 1902 wurde beschlossen, die Mitgliederzahl vorübergehend auf 29 zu begrenzen, da für weitere Kräfte kein Geld für Ausrüstung zur Verfügung stand. Während einer Übung in der Hofschaft Olpe hatte der Lüttringhauser Stadtrat Gelegenheit, sich von der Leistungsfähigkeit der jungen Feuerwehr zu überzeugen. Wahrscheinlich hinterließen die Feuerwehrmänner einen guten Eindruck, denn dringend erforderliche Reparaturarbeiten an der Handdruckspritze wurden von der Stadtkasse übernommen. Allerdings musste die Feuerwehr das Opfer bringen, ihren Namen zu ändern; von nun an gab es die Freiwillige Feuerwehr Wallbrecken. Trotz der Förderung durch die Stadtgemeinde war die Feuerwehr auf Spenden der Bewohner Spieckerns und Wallbreckens angewiesen. Durch ihre Unterstützung war es möglich, dass 1906 eine neue Handdruckspritze beschafft werden konnte und 1907 ein Steigerturm festlich eingeweiht wurde. Noch fehlende Ausrüstungsgegenstände konnten teilweise bei benachbarten Feuerwehren erworben werden, so wurden z.B. eine größere Anzahl "Röcke" von der Barmer Feuerwehr gebraucht gekauft.
Eine schwere Zeit erlebte die Feuerwehr während des 1. Weltkrieges, als 26 Feuerwehrmänner der damals 30 Mitglieder zum Militärdienst eingezogen wurden. Selbst die Feuerglocke wurde eingezogen. Vier Kameraden blieben auf den Schlachtfeldern. Durch die Kommunalreform 1929 änderte sich auch für die Freiwillige Feuerwehr Wallbrecken einiges. Der Kreisverband Lennep, dem die Feuerwehr bisher angehörte, wurde aufgelöst. Am 1. April 1930 wurden dann alle Feuerwehren der Stadt Wuppertal zu einem neuen Verband zusammengeschlossen. Während des "dritten Reichs" wurde die Freiwillige Feuerwehr Wallbrecken im Zuge einer allgemeinen Umorganisation in die Feuerlöschpolizei überführt, woraus sich zwangsläufig eine engere Zusammenarbeit mit der städtischen Berufsfeuerwehr ergab. Von der Stadtverwaltung Wuppertal wurden Mittel für Ausrüstung und Neueinkleidung zur Verfügung gestellt. In den einzelnen Ortschaften des Bezirks konnten Schlauchstationen eingerichtet werden. Die alte Handdruckspritze wurde durch eine tragbare Motorspritze ersetzt. Der 2. Weltkrieg riss wiederum eine Lücke in die Reihe der Wallbrecker Kameraden, vier kehrten nicht zurück. Das Elend und die Wirren des Krieges konnten aber den Fortbestand der Wallbrecker Feuerwehr nicht gefährden. 1951 erhielt die Feuerwehr ein kleines motorisiertes Fahrzeug, um die Einsatzfähigkeit in dem ausgedehnten Landbezirk zu verbessern. Am 2. Februar 1952 feierte die Freiwillige Feuerwehr Wallbrecken ihr 50-jähriges Bestehen im festlichen Rahmen. 1953 ersetzte die Stadtverwaltung das erste motorisierte Fahrzeug durch einen 1,5 t Opel. Das alte Spritzenhaus war für die Unterbringung des neuen Fahrzeugs ungeeignet, so dass Ende 1953 ein neues Gerätehaus erstellt wurde. Leider wurde dieses Gerätehaus aus finanziellen Gründen zu klein gebaut. Ein 1955 beschaffter TSA musste deshalb im alten Spritzenhaus untergestellt werden. Erst 1958 ließ die Stadtverwaltung das Gerätehaus verlängern, so dass der Anhänger hinter dem Motorfahrzeug angekuppelt werden konnte. 1959 wurde der Feuerwehr Wallbrecken das erste neue Fahrzeug übergeben, ein LF 8 des Herstellers Opel.

LF 8 - Opel Blitz

Gerätehaus mit Steigerturm



1969 erhielt die Feuerwehr als Ergänzung zur Ausrüstung ein TLF 8 (Unimog).Im Jahre 1971 wurde die Vereinsgaststätte "Zur Trompete" geschlossen. Die Wallbrecker Kameraden hatten nun keinen Raum für Zusammenkünfte. Die Stadt Wuppertal konnte jedoch ein vorhandenes Gebäude neben dem Gerätehaus erwerben, um den nötigen Unterrichtsraum mit Sanitäreinrichtung zu erstellen. Die erforderlichen Umbauarbeiten erbrachten die Feuerwehrmänner in Eigenleistung und schon 1972 wurde die Einweihung der neuen Räume gefeiert. Aus Spenden der einzelnen Mitglieder und weiteren Eigenleistungen war es 1974 möglich, den Gemeinschaftsraum zu vergrößern. Der Feuerwehr stand nun ein Aufenthaltsraum für 50 Personen, Sanitäreinrichtungen sowie eine eingerichtete Küche zur Verfügung. Nun war auch die theoretische Ausbildung der Feuerwehrkameraden gewährleistet. 1974 erhielt die Feuerwehr Wallbrecken ein neues LF 8 (Mercedes) als Ersatz für das 16 Jahre alte Opel - LF 8.


LF 8 Mercedes & TLF 8 Unimog



Am 19.März 1977 feierte die Feuerwehr mit rund 300 Gästen in der Beyenburger Schützenhalle ihr 75-jähriges Bestehen. Das Katastrophenschutz - TLF 8 war inzwischen in die Jahre gekommen und wurde Ende der 80er Jahre ersatzlos außer Dienst genommen. Am 7.6.1991 wurde der Löscheinheit Wallbrecken ein neues LF 8 / 12 übergeben, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Da dieses Fahrzeug mit Allradantrieb ausgerüstet ist und damit einen hohen Aufbau hat, waren umfangreiche bauliche Veränderungen an der Fahrzeughalle nötig. Die Vorderseite der Fahrzeughalle wurde komplett erneuert sowie ein höheres Tor eingebaut, diese Arbeiten wurden von den Feuerwehrmännern in Eigenleistung erbracht. Die entsprechenden DIN-Vorschriften über Tormaße konnten leider nicht ganz erfüllt werden, aber das ist wohl nicht nur in Wallbrecken so. Den Fahrern dieses Fahrzeugs werden so Höchstleistungen im Bereich des exakten Rangierens abverlangt.

LF 8/ 12 IVECO



Im Mai 1994 kam eine völlig neue Anforderung auf die Löscheinheit Wallbrecken zu: "Helfer vor Ort" heißt die Aufgabe, die seit diesem Zeitpunkt einen großen Anteil der Aktivitäten der Löscheinheit Wallbrecken beansprucht. Die Löscheinheit Wallbrecken der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal war die erste Löscheinheit in Nordrhein Westfalen, die ein "Helfer vor Ort" - System praktiziert. Dieses zukunftsweisende und weitgehend kostenneutrale Konzept, das sich schon seit einiger Zeit in Hamburg und Bayern bewährt hatte, zeigt auch in Wuppertal Erfolge. Bei den "Helfern vor Ort", oder auch "Frist Responder", handelt es sich um Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, die gleichzeitig mit dem Rettungsdienst alarmiert werden, um in ihrem Einsatzbereich erste Hilfe zu leisten. Von Mai 1994 bis Dezember 2003 wurden pro Jahr ca. 75 bis 90 Einsätze gefahren und im Jahr 2005 waren es knapp über 100 Einsätze.

Übergabe der Helfer-vor-Ort-Ausrüstung



Die Feuerwehrleute aus Wallbrecken sind ehrenamtlich in ihrer Freizeit tätig. Einen großen Schwerpunkt bildet auch die Jugendarbeit in Wallbrecken. Da der Zustrom von Jugendlichen in die "Jugendfeuerwehr Ost" immer größer wurde, gründete man 1994 die Jugendfeuerwehr "F.H.W.". Dieser Zusammenschluss der Jugendarbeit aus den Löscheinheiten Frielinghausen, Herbringhausen und Wallbrecken zeigt auch das gute nachbarschaftliche Verhältnis zu den angrenzenden Löscheinheiten auf. Ca. 20 Mädchen und Jungen treffen sich regelmäßig zum Dienst.
Der Löschzug Wallbrecken feierte 2002 mit vielen Gästen aus der Bevölkerung, der umliegenden Vereine und der Politik sein 100jähriges Bestehen im CVJM-Heim in Wallbrecken.

Gruppenbild 100jähriges Jubiläum


Im Jahr 2004 wurde mit dem Bau einer neuen Fahrzeughalle begonnen. Zusätzlich zu der neuen Fahrzeughalle wurde ein Zwischentrakt (zwischen Gesellschaft-/Unterrichtsraum und neuer Fahrzeughalle) errichtet. In diesem Zwischenbau wurde ein Büro und ein Umkleideraum untergebracht. Seit dem Jahr 2005 ist der Löschzug Wallbrecken in einem zusammenhängenden Gebäude untergebracht, dass nun auch ausreichend Platz für Mannschaft, Fahrzeuge und Ausrüstung bietet. Im Zuge des Neubaus wurde der Gesellschafts-/Unterrichtsraum unter großem Einsatz der Kameraden des Löschzuges Wallbrecken ebenfalls komplett renoviert.

Gesellschaft-/Schulungsraum mit Fahrzeughallen-Neu



Da das Einsatzaufkommen des Löschzuges Wallbrecken seit der Einführung des First-Responder Systems zum größten Teil aus medizinischen Einsätzen besteht, erhielt der Löschzug im Jahr 2005 ein weiteres Fahrzeug.
Ein MTF (Mannschafts-Transport-Fahrzeug) auf Citroen Jumper Fahrgestell.
Aufgrund von Größe, Wendigkeit und Gewicht ist es dem LF 8/12 gerade in den zum Teil engen Straßen Beyenburg’s, bei denen es nicht selten auf die Zeit ankommt, überlegen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass dieses Fahrzeug mit dem Führerschein der Klasse B gefahren werden kann.
Im Heck des neunsitzigen Fahrzeuges ist die medizinische Beladung für First-Responder-Einsätze in einer Beladungseinheit untergebracht, die bei Bedarf komplett aus dem Fahrzeug entnommen werden kann.

MTF (Citroen)


Im Frühjahr 2009 ist Rolf Buchholz nach 30-Jahren als Löschzugfüher zur Wiederwahl nicht mehr angetreten. Auf Grund seines Alters währe er nicht mehr in der Lage gewesen das Amt eine für eine volle Amtszeit ausüben. Zum neuen Löschzugführer wurde Guido Rosenwirth gewählt. Das Amt des Stellvertreter wurde ebenfalls neu besetzt da Dirk Riethmüller nicht mehr angetreten ist. Um die Führung des Löschzuges auf mehrere Schulten zu verteilen, wurden zwei neue Stellvertreter geählt. Michael Braun und Sascha Buchholz.

Neues Fahrzeug für den LZ Wallbrecken (Mercedes Vito) 2009

Unser bisheriges MTF / First Repsonder-Fahrzeug wurde im Sommer 2009 durch ein anderes Fahrzeug ausgetauscht. Unser "altes" MTF wurde auf Grund des neueren Baujahres vermehrt für Transport-Fahrten der Jugendefeuerwehr Wuppertal genutzt. Um die Einsatzfähigkeit der First-Responder in gewohnter Weise aufrecht halten zu können, wurde das Fahrzeug durch ein ehemaliges Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) ausgetauscht.

 

Neues Fahrzeug für den LZ Wallbrecken (Mercedes Vito) 2010

 

Im Jahr 2010 wurde das First-Responder-Fahrzeug erneut ausgetauscht. Das aktuelle Fahrzeug ist vier Jahre neuer und war zuvor beim Löschzug Hahnerberg als MTF im Einsatz. Das Fahrzeug ist ebenfalls ein ehemaliges NEF und iwar während der Stationierung beim Löschzug Hahnerberg zusätzlich als technisches Reserves-NEF im Dienst.

Seit der Stationierung beim unserem Löschzug entfällt die Nutzung als technisches Reserves-NEF da es für First-Responder-Einsätze genutzt wird.

 

Zur Zeit hat der Löschzug 21 aktivie Mitglieder die mit vollem Einsatz für Sie im Einsatz sind.

 

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