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Drachenbootrennen - Was ist das, wie geht das?

Drachenbootfahren ist einfach "Fun-Für-Alle". Auch reine Anfänger werden ganz viel Spaß im Drachenboot haben.

In einem Drachenboot können theoretisch bis zu 20 Personen in 10 Sitzreihen Platz finden; also immer zwei nebeneinander. Im Wettkampf werden die Boote hier zu Lande mit 16 Paddlerinnen und Paddlern bewegt. Unterstützt wird das Team durch den im Bug sitzenden Trommler/in. Gesteuert wird das Boot durch eine/n Steuermann/-frau im Heck.

Wichtig im Drachenboot sind Ausgewogenheit und Synchronität !

Ausgewogenheit
bedeutet, dass das Boot darf nicht hängen darf; die rechte und linke Reihe sollten insgesamt gleich schwer sein.

Synchronität bedeutet, der Paddeleinsatz aller im Boot sollte gleichzeitig stattfinden. Die Schlagzahl wird vom Trommler und von den Schlagleuten vorne im Boot festgelegt. Man bewegt sich immer genau wie sein Vordermann, synchron eben. Sollte die Kraft nachlassen, hört man nicht einfach auf, sondern zieht mit einem geringeren Kraftaufwand das Paddel durchs Wasser. Ist die Kraft komplett alle, wippt man trotzdem im Rhythmus der anderen Teammitglieder weiter mit, um nicht eine asynchrone Bewegung ins Boot zu bringen, denn das würde bremsen.
Das Paddel wird mit der äußeren Hand direkt über dem Blatt gefasst, am Querstück oben am Ende befindet sich die innere Hand. Der Paddeleinsatz erfolgt vor dem Körper und direkt an der Bootswand entlang, das Blatt wird komplett eingetaucht, die äußere Hand ist folglich direkt über der Wasseroberfläche. Neben - nicht wie beim Rudern im Fernsehen oft beobachtet hinter - dem Körper wird das Blatt senkrecht nach oben aus dem Wasser gezogen und wieder nach vorne geführt.

Das Startkommando lautet: Are you ready? Attention! Go!
Bei ´Are you ready´ beugen sich alle Paddler/innen weit nach vorne, bei "Attention" wird das Paddel knapp über der Wasseroberfläche gehalten und jeder konzentriert sich auf den Start. Bei ´Go´ wird das Paddel eingetaucht und mit 3 bis 7 ganz harte Schläge von allen mit maximalem Krafteinsatz durchgezogen, um die Masse des Bootes in Bewegung zu bringen. Danach folgen 10 - 20 kurze, schnelle Züge mit geringerem Kraftaufwand, um dem Boot Tempo zu geben. Dann wechselt man in den Streckenschlag, das bedeutet die Schläge werden wieder etwas länger, ebenso wie die Schlagzahl. Man kann, wieder schneller und kürzer ziehend, Zwischensprints fahren und natürlich den berühmten Schlussspurt absolvieren. Jedes Team muss seinen eigenen Takt und Rhythmus finden.

Quelle: www.saarfest.de


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